Das hängt u.a. von der betrieblichen Situation und Branche ab. Nicht alle Betriebe beschäftigten Jugendliche oder haben eine Verkaufsstelle oder Röntgenanlagen.
Diese Vorschriften sollte man aushängen:
* Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (nach § 12 aushangpflichtig)
* Arbeitsplatzschutzgesetz
* Arbeitszeitgesetz (nach § 16 aushangpflichtig)
* Arbeitsgerichtsgesetz (§ 61 b ArbGG nach § 12 AGG aushangpflichtig)
* Arbeitsschutzgesetz
* Arbeitssicherheitsgesetz
* Arbeitsstättenverordnung
* Berufsbildungsgesetz
* BGB 611 a
* BGB 611 b
* BGB 612
* BGB 612 a
* Bildschirmarbeitsverordnung
* Bundeserziehungsgeldgesetz
* Bundespersonalvertretungsgesetz
* Bundesurlaubsgesetz
* Entgeltfortzahlungsgesetz
* Jugendarbeitsschutzgesetz (nach § 47 ab einem jugendlichen Beschäftigten)
* Jugendarbeitsschutzuntersuchungsverordnung
* Kündigungsschutzgesetz
* Ladenschlussgesetz (nach § 21 in Verkaufsstellen aushangpflichtig)
* Mutterschutzgesetz (nach § 18 bei mehr als drei Frauen)
* Mutterschutzverordnung
* Nachweisgesetz
* Nichtraucherschutzgesetz
* Reichsversicherungsordnungv
* Röntgenverordnung (nach § 18 bei Betrieb einer Röntgeneinrichtung)
* Sozialgesetzbuch SBG V
* Sozialgesetzbuch SGB IX
* Teilzeit und Befristungsgesetz
Zusätzlich sollten im Unternehmen die Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften (BGV)Â an einer geeigneten Stelle ausgelegt und die Beschäftigten durch spezielle Unterweisungen (mindestens einmal jährlich) unterricht werden. (§ 7 BGV A1)
Verstöße gegen die Aushangpflichten können zum Schadensersatz führen; im Regelfall stellen Sie Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einem Bußgeld belegt sind.
Nähere Informationen findet man unter Arbeitsgesetze.de
Michael W. Felser
Rechtsanwalt
Felser Rechtsanwälte und Fachanwälte